Andreas Martin Eisen [Personal Life Coach] Soforthilfe: 01 77 - 33 11 88 6 Allgemeine Lebensberatung; “Burn Out”-Vorsorge, eigenes Auszeithaus

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Bedürfnisse

Ein Bedürfnis ist das Verlangen oder der Wunsch, einem empfundenen oder tatsächlichen Mangel Abhilfe zu schaffen. Ein Mensch hat in jedem Moment Bedürfnisse, die sich durch Gefühle bemerkbar machen. Es wird hier unterschieden zwischen Gefühlen, die anzeigen, dass Bedürfnisse erfüllt sind und Gefühlen, die anzeigen, dass Bedürfnisse nicht erfüllt sind.

Einige Bedürfnisse in Kernbegriffen zusammengefasst sind nach diesem Modell: Physische Bedürfnisse - Sicherheit - Verständnis (oder Empathie) - Kreativität - Liebe, Intimität - Spiel - Erholung - Autonomie - Sinn.

Bedürfnisse können z.B. in vier Kategorien gegliedert werden:

Individualbedürfnisse können von einem Menschen alleine befriedigt werden (z. B. das Bedürfnis zu essen),  Kollektivbedürfnisse dagegen können nur von einer ganzen Gemeinschaft (z. B. Staat) befriedigt werden (z. B. das Bedürfnis nach Sicherheit).

Existenzbedürfnisse umfassen die Bedürfnisse nach ausreichender Nahrung, Flüssigkeit, Wohnraum und Sicherheit. Grundbedürfnisse umfassen die Bedürfnisse nach Gesundheit, Umwelt und Kleidung und Ähnlichem und Luxusbedürfnisse umfassen die Bedürfnisse nach luxuriösen Gütern und Dienstleistungen. Da die dem Menschen zur Verfügung stehenden Mittel normalerweise beschränkt sind, kann er nicht alle Grund- oder Luxusbedürfnisse gleichzeitig befriedigen. Er muss deshalb eine Wahl treffen oder seine Bedürfnisse priorisieren. Darum fasst man die Grund- und Luxusbedürfnisse auch unter dem Begriff Wahlbedürfnisse zusammen.

Komplementärbedürfnisse sind Bedürfnisse, welche erst durch die Befriedigung eines Bedürfnisses hervorgerufen werden. Zum Beispiel hat das Bedürfnis nach einer größeren Wohnung zur Folge, dass ein Bedürfnis nach neuen Einrichtungsgegenständen wie Möbel und Teppiche entsteht. Ein Großteil der Wirtschaft lebt nicht nur von der Erfüllung, sondern auch von der Weckung und Erzeugung von Bedürfnissen - so die Medienwirtschaft, die Konsumgüter- und Genussmittelwirtschaft sowie der Tourismus und insbesondere die Werbewirtschaft. Man kann also von „wahren” und „falschen” Bedürfnissen in diesem Zusammenhang sprechen. Dem Konsumenten wird versucht, glaubhaft zu machen, dass für ihn ein Bedarf besteht bzw. ein neuer Bedarf entstanden sei. Bei dieser Gruppe der Bedürfnisarten ist zu unterscheiden nach materiellen Bedürfnissen und immateriellen Bedürfnissen:

Materielle Bedürfnisse zielen auf stoffliche Gegenstände, wie z. B. das Verlangen nach Brot, einem Farbfernseher oder einem Handy. Immaterielle Bedürfnisse werden dagegen im religiösen, ethischen oder geistigen Bereich befriedigt, wie z. B. das Verlangen nach gesellschaftlichem Prestige, Macht, Gerechtigkeit, Geborgenheit, einem Theaterbesuch.

Bedürfnisse, die von uns konkret verspürt werden, wie beispielsweise das Verlangen nach Lob oder Nahrung, werden als bewusste oder offene Bedürfnisse bezeichnet. Andere, die unterschwellig empfunden werden, sind den latenten oder verdeckten Bedürfnissen zuzuordnen. Sie schlummern im Verborgenen und können zu offenen Bedürfnissen werden, wenn sie geweckt werden. Dies geschieht sehr häufig durch Werbung (Bedürfniserweckung).