Andreas Martin Eisen [Personal Life Coach] Soforthilfe: 01 77 - 33 11 88 6 Allgemeine Lebensberatung; “Burn Out”-Vorsorge, eigenes Auszeithaus

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Humanistische Psychologie

In den Therapierichtungen auf der Grundlage Humanistischer Psychologie stehen nicht so sehr Techniken, sondern eher die Haltung des Therapeuten im Vordergrund. Die (therapeutische) Beziehung ist selbst Therapie und als solche wirksam. Im Klient, bzw. in der Klientin ist das Heilpotential vorhanden, sich ändern zu können. Der bzw. die Therapeutin ist “lediglich” AnbieterIn bzw. kompetente/r authentische/r BegleiterIn einer wachstumsfördernden Beziehung. Ein Wesensmerkmal des Menschen ist es, dass er bewusst leben und bewusst erleben kann. Er kann Bewusstheit über sich selbst (Selbstbesinnung), sein Verhalten und dessen Wirkung erreichen. Somit sind Erleben und Erfahrung in Bewusstheit die wichtigsten Annahmen der Humanistischen Psychotherapie. Er wird immer von dem ausgegangen, was im hier und jetzt da ist, dem Subjektiven Erleben, der subjektiven Bedeutungsbildung, und dem aktuellen Bedürfnis einer Person.

Der Mensch ist in der Lage zu wählen und zu entscheiden. Er kann sich ändern und aktiv gestaltend auf sein Leben einwirken und sein Potential nutzen. Er ist nicht Opfer, sondern wählt frei und selbstverantwortlich, wohin er sich entwickeln möchte. Wandel ist unvermeidbar, das Leben ist ein Prozess und Entwicklung ist ein positiv besetzter, natürlicher Wert. Der Mensch ist Gestalter seiner eigenen Existenz.

Der Mensch lebt intentional (zielgerichtet und zielorientiert) und hat eine gerichtete Orientierung, die einen Teil seiner Identität bilden. Diese wichtige Annahme - die Gerichtetheit - im Humanistischen Denkmodel gibt etwas im Menschen, das wachsen und sich entfalten will. Diese Tendenz ist allen lebendigen Systemen eigen, während die Umwelt dabei hinderlich oder förderlich sein kann. C.G. Rogers nannte dies die Aktualisierungstendenz im Menschen. In der Bedürfnis-Hierarchie nach Maslow finden wir nicht nur Grundbedürfnisse zur Homöostase (Hunger, Durst, Sicherheit, Sozialkontakte, Bestätigung), sondern auch das Bedürfnis nach Wachstum und Selbstverwirklichung. Das ist die Antriebs- und Motivationsquelle in der Humanistischen Psychologie. Grundsätzlich ist der Organismus vertrauenswürdig, er muss nicht erzogen, reglementiert oder sozialisiert werden, wenn er die Moralentwicklung nach Kohlberg ungetrübt durchleben konnte.

In den Therapierichtungen auf der Grundlage Humanistischer Psychologie stehen nicht so sehr Techniken, sondern eher die Haltung des Therapeuten im Vordergrund. Die (therapeutische) Beziehung ist selbst Therapie und als solche wirksam. Im Klient, bzw. in der Klientin ist das Heilpotential vorhanden, sich ändern zu können. Der bzw. die Therapeutin ist “lediglich” AnbieterIn bzw. kompetente/r authentische/r BegleiterIn einer wachstumsfördernden Beziehung.