Andreas Martin Eisen [Personal Life Coach] Soforthilfe: 01 77 - 33 11 88 6 Allgemeine Lebensberatung; “Burn Out”-Vorsorge, eigenes Auszeithaus

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Dialog

Dialog nach David Bohm

David Bohm war zunächst Physiker, der eine Reihe signifikanter Beiträge zur Physik geliefert hat. In seiner letzten Lebensphase wandte er sich zunehmend Fragen nach dem Bewusstsein des Menschen und der Natur zwischenmenschlicher Verständigung zu. In intensivem Austausch mit seinem Zeitgenossen Jiddu Krishnamurti und Rückgriff auf den Religionsphilosophen Martin Buber entwickelte er seinen Ansatz des Dialogs. Für Bohm ist der Dialog geprägt von einer Vertiefung und Intensivierung der Gespräche, in der Gefühle, Wertungen, Vorannahmen, die das Denken und Handeln lenken sowie deren Erfahrungs- und Lebensgeschichte bewusst werden können. Daraus entsteht ein tieferes Verstehen der Dialogpartner und die Möglichkeit eigene Standpunkte und Haltungen zu verändern. Gerade bei sehr kontroversen Themen bietet sich dadurch die Chance über das bloße Gegeneinander oder Aneinander-vorbei-Reden hinauszugehen. Durch die Verbindung mit meditativen Ansätzen war für Bohm der Dialog jedoch nicht nur eine Form der Kommunikation, sondern ein Weg zu grundlegender Transformation - nicht nur von einzelnen Menschen, sondern auch von Gruppen.

Am amerikanischen MIT (Massachusetts Institute of Technology) wurde der Dialog nach Bohm von u. a. Peter Senge, Freeman Dhority und Peter Garrett weiterentwickelt und mit dem Ziel eine „lernende Organisation” zu schaffen in Unternehmen und Organisationen angewandt. Das Dialog-Verfahren, in Form von Gruppengesprächen, die mit bestimmten Spielregeln geführt werden, wird etwa bei Veränderungsprozessen, strategischen Entscheidungen oder Führungsgesprächen eingesetzt. Mittlerweile wurde der Ansatz auch in politische und pädagogische Bereiche übertragen.

 

Zwiegespräch nach Michael Lukas Moeller (Dyalog)

Michael Lukas Moeller hat zusammen mit Célia Maria Fatia eine Selbsthilfemethode für Paare ausgearbeitet, die sie “wesentliches Zwiegespräch”, später Dyalog (Dialog der Dyade) nannten. Das Zwiegespräch gründet auf psychoanalytischen Einsichten zur Paardynamik. Zuhören ohne Unterbrechung hilft, den anderen zu erfahren und zu verstehen. Gegenseitige Fantasien werden durch Wissen über den anderen ersetzt. Missverständnisse werden aufgelöst und Konflikte reduziert. Durch regelmäßige Zwiegespräche entsteht mehr Nähe und Vertrauen, die das Paar entwicklungsfähig machen. Die Dyade kann aus Mann und Frau, zwei Freunden oder Freundinnen, Mutter oder Vater und Kind oder zwei Arbeitspartnern bestehen.